Der Anfang

Entstanden ist das Forum aus dem Bürgerhausverein Espelkamp: Peter Dürr erinnert sich an die Anfänge

Als ich im November 1994 die neu geschaffene Stelle des Leiters des Bürgerhauses Espelkamp antrat, befand sich das Haus in einer schwierigen Situation. Das Image war stark beschädigt: Nach mehreren Pächterwechseln blieb die Küche des Bürgerhaus-Restaurants kalt, im politischen Raum war das Bürgerhaus immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen. Nicht selten fiel damals sogar der Begriff „Geister-Bürgerhaus“.

Die Gründung des Bürgerhausvereins:
Unterstützung von Dr. Horst Eller

Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Idee eines Bürgerhausvereins. Mit Unterstützung von Dr. Horst Eller lud ich am 8. März 1995 zur Gründungsversammlung ein. Dort wurde Marie-Luise Kleinehollenhorst zur ersten Vorsitzenden gewählt.

Die Bündelung von Aktivitäten, die Entwicklung neuer Angebote und die Belebung des Hauses erforderten das Engagement vieler Beteiligter. Von Beginn an entwickelte sich der Verein zu einer tragenden Kraft für das Bürgerhaus. Das bürgerschaftliche Engagement seiner Mitglieder war eine wesentliche Voraussetzung für die positive Entwicklung des Hauses und seinen späteren Erfolg.

Stadtdirektor Dr. Horst Eller
Stadtdirektor Dr. Horst Eller

„Dem damaligen Stadtdirektor war bewusst, dass die dringend notwendige Neuausrichtung des Hauses nicht von einer einzelnen Person geleistet werden konnte.“

Peter Dürr

Gastronomie

In den ersten Jahren übernahm der Verein sogar die Verantwortung für die Gastronomie. Nachdem sich eine private Bewirtschaftung als schwierig erwiesen hatte, sorgte das vereinseigene Bistro „Lichtblick“ für Stabilität und Kontinuität. Diese Verlässlichkeit trug entscheidend dazu bei, das Ansehen des Bürgerhauses wieder zu stärken. Erst als der Rat der Stadt die Voraussetzungen für einen erneuten privaten Gastronomiebetrieb als gegeben ansah, wurde die Organisationsstruktur des Hauses neu ausgerichtet.